FC-STAMMTISCH nach Augsburg-Spiel in der StäV

Am Montag, den 2.4.12 trifft sich ab 20 Uhr der FC-STAMMTISCH in der „Ständigen Vertretung“ (Am Fischmarkt, Altstadt Köln) zur Diskussion rund um die Nachwehen des Augsburg-Desasters. Zu Gast in der StäV sind:

– Daniel Günther Sportkommentator von SPORT1/Liga TOTAL   (springt kurzfristig für den verhinderten Karsten Hutwelker ein)

– Stephan von Nocks – Der Sportjournalist berichtet für den KICKER über den 1.FC Köln

Wie immer wird auch ein FC-Fan seine Meinung in der Runde beitragen.

Wichtig: Auch in der StäV geht ein Gaffel Kölsch aufs Haus. Eine komplette Aufzeichnung der Gesprächsrunde wird es diesmal (noch) nicht geben, wohl aber werden Highlights aufgezeichnet und via Blog/evtl. SPOX zur Verfügung gestellt!

In der Folgewoche, am 09.04.2012, findet der Stammtisch dann wieder im Gaffel am Dom statt. Ein weiterer Auswärts-Stammtisch-Talk in der StäV finden in dieser Saison noch am  30. April  (Freiburg) statt.

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HEIMSPIEL Fußball-Talk vom 29.3.12 ist online

v.l. Ferenc Schmidt, Jörg Heyer, Detlef Kappel und Ralf Friedrichs

Der HEIMSPIEL Fußball-Talk vom 29.3.12 ist HIER online! Der sachliche Argumentationswettstreit zwischen Jörg Heyer von FC-Reloaded (Pro Spinner) und FC-Buchautor Detlef Kappel (Pro Thielen). wurde von Ex-FC Profi Ferenc „Ferry“ Schmidt flankiert.

FC-STAMMTISCH mit Harald Konopka ist online

Der FC-STAMMTISCH mit Harald Konopka und ARD-Mann Tom Bartels sowie FC-Fan Martin Schlüter ist HIER online einsehbar. Alles rund um die Dortmund-Pleite, Solbakken, die Aussichten im Abstiegskampf und natürlich die Sportdirektor & Präsidentenfrage …

Überraschung des Abends bei der Aufzeichnung des FC-STAMMTISCH … auf einmal stand eine weitere

Überraschungsgast Roger van Gool & Harald Konopka

FC-Legende mitten im Raum. Zufällig war auch Roger van Gool, der erste Millionentransfer in Deutschland, im Gaffel am Dom anwesend und begrüßte Harald Konopka herzlich. Toll !!!

HIER der Express-Artikel zum FC-STAMMTISCH.

FC-STAMMTISCH am 26.3. mit Harald Konopka & Tom Bartels

Geben beide ihr Debüt beim FC-STAMMTISCH: Harald Konopka & Tom Bartels

Der FC-STAMMTISCH hat am Montag, den 26.03.12 ab 20.00 Uhr, die undankbare Aufgabe, die in ihrer Art & Weise peinliche 1:6 Niederlage des 1.FC Köln gegen Borussia Dortmund einzuordnen.

Wie soll es weiteregehen? Wer „rettet“ den FC? Was ist von der Mannschaft zu halten? Was kann der Trainer noch tun? Diese Fragen, … uns sicher noch mehr, versucht die Talkrunde im Gaffel am Dom zu beantworten. Dazu erwarten wir folgende Gäste:

Harald Konopka – 450 Pflichtspiele (25 Tore) für den 1.FC Köln (Meisterschaft, Europapokal, DFB-Pokal), Deutscher Meister 78, DFB-Pokalsieger 77/78/83. Das sind die Daten des zumeist als rechter Außenverteidiger eingesetzten FC-Idols und WM-Teilnehmers 78. Seine gefährlichen Flanken waren meist an Dieter Müller gerichtet, der diese oftmals zu verwerten wusste. Auf seine Meinung zum aktuellen FC und zu allem drum herum kann man gespannt sein.

Tom Bartels – Den ARD-Kommentator und Moderator hört man oft bei Länderspielen, aber auch bei der Berichterstattung der ARD-Sportschau. Er vertritt in unserer Talkrunde den neutralen Medienvertreter.

Als FC-Fan wird Martin Schlüter die Runde komplettieren. Seit der ersten Sendung am 22.3.2009, wo er als Gast und Gastgeber in einer Person auftrat, kann man ihn als einen „Gründungsvater“ des FC-STAMMTISCH Talks bezeichnen.

Wir freuen uns auf Live-Zuschauer zu unserem 3-jährigen FC-STAMMTISCH Jubiläum, es gibt ein Kölsch auf Kosten des Hauses, bei wie immer freien Eintritt.

Gedanken eines FC-Mitglieds zur Präsidentschaft

Der 1.FC Köln braucht einen neuen Präsidenten. Erste Namen werden gehandelt und die Entscheidung, wer zur Kandidatur bereit steht, wird bald fallen.

Ein Anwärter auf das seit November 2011 vakante Amt ist der ehemalige Vorstand der Bayer AG, Werner Spinner. Dieser Mann gilt in vielen Kreisen als favorisiert. Aber warum eigentlich? Man kennt von ihm lediglich seinen Lebenslauf, den Menschen dahinter kennt man (noch) nicht. Ist er vielleicht ein Choleriker? Ein Selbstdarsteller? Oder aber ein seriös-ruhiger Vertreter? Ein „Versöhner statt Spalter“? Und noch wichtiger: Was ist seine Idee, seine Vision? Wie will er den Posten ausfüllen?

Seine Vita gibt sicher diverse Ansätze, sie ist interessant und spricht zunächst für ihn. Aber kennen tut ihn doch wirklich kaum einer.

Und genau das ist der Grund, warum ich bei der Mitgliederversammlung gerne eine WAHL hätte. Stellt sich dort bei der ersten Rede erst heraus, dass man seinen Ideen nicht folgen kann, hätte man mit dem ebenfalls gehandelten Karl-Heinz Thielen beispielsweise immer noch eine Option. Es verschließt sich mir auch der Gedanke, das eine „Kampfkandidatur“ die Spaltung der Mitglieder befeuern soll. Ich fände es höchst bedenklich, auf einer Mitgliederversammlung lediglich einen Kandidaten abzunicken, der mir vorgesetzt wird. Das man Thielen seine Kandidatur angeblich ausreden will, lässt meine Skepsis steigen. Dies verstärkt den Eindruck, dass man ein gewünschtes Szenario mit aller Macht durchsetzen möchte.

In den Foren jedoch liest man viel, das Thielen ein „Overath II“ wäre. Ein Yesterday-Man, einer der nicht mehr der Zeit entspricht. Thielen hat hier den Nachteil, dass man ihn und seine Aussagen zum 1.FC Köln kennt. Spinner hat logischerweise noch nichts falsches sagen können, weil er sich noch nie öffentlich zum FC geäußert hat. Dieser Umstand macht ihn für viele „wählbarer“. Aber reicht das?

Thielen ist alles andere als „nur ein Overath mit Manieren“ wie ich neulich gelesen habe. Er hat mit dem Ex-Präsidenten lediglich das Lebensalter gemeinsam, sicher auch einige, der aus dieser Altersklasse stammenden Prinzipien, die der heutigen Generation manchmal fremd erscheinen. Doch Thielen war immer knallharter Geschäftsmann, der immer alles dem Verein unterstellt hat. Kein Populist, der eine kurzfristige Entscheidung getroffen hat, um öffentlich gut dazustehen. Oftmals hat er sich in seinen Funktionen, u.a. als Manager unbeliebt gemacht, unter dem Strich aber steht Thielen für die erfolgreichste Ära des Vereins. Auf seiner Habenseite als Spieler/Manager/Vizepräsident stehen neben allen 7 Titeln des Vereins (!) u.a. die Verpflichtung von Hennes Weisweiler und Spielern wie Bernd Schuster, Dieter Müller, Pierre Littbarski, Okudera, van Gool, Woodcock, um nur einige zu nennen. Selbstverständlich ist das alles schon recht lange her.

Zweifel, ob Thielen aufgrund seines Lebensalters „zu halsstarrig“ oder „zu lange aus dem Geschäft“ sei, sind daher durchaus berechtigt. Auch wenn letzteres aufgrund seiner Funktion als aktueller Präsident aller Spielervermittler sicher relativiert wird. Einen Mann, der sich um den 1.FC Köln so verdient gemacht, aber von vorne herein abzulehnen, ist sicher genau so falsch, wie Herrn Werner Spinner seinen Nachnamen und seine Vergangenheit beim Bayer-Werk vorzuwerfen.

Damit es nicht falsch verstanden wird, ich habe mich noch nicht für einen Kandidaten entschieden, weder bin ich aktuell gegen Spinner, noch für Thielen. Aber ich würde bei der Mitgliederversammlung gerne mindestens zwei Teams und zwei Konzepte sehen und hören, … um mich dann für die Philosophie und das Team entscheiden zu können, welches mir am ehesten zusagt. Warum sollte ich als Mitglied zu einer Wahl gehen, wenn ich keine Aus- „Wahl“ habe?

Es gibt Leute, die ein Chaos befürchten, sollte es zu einer Kampfkandidatur kommen. Für mich wäre es nichts anderes als gelebte Demokratie, die muss auch der 1.FC Köln aushalten können.

HEIMSPIEL Fußball-Talk vom 22.3.12 ist online

v.l. Thomas Mörs, Gregor Derichs, Carsten Lueb & Ralf Friedrichs

Der HEIMSPIEL Fußball-Talk ist HIER online. Die Experten Gregor Derichs (dapd/Leiter Fußball-Redaktion), Thomas Mörs (DFL) und Carsten Lueb (RTL, n-tv) diskutieren in Block 1 u.a. über die Halfinals im DFB-Pokal … Block 2 und 3 gehören rein dem 1.FC Köln!

FC-STAMMTISCH (StäV) am 19.3.12

Premierengäste in der StäV: v.l. Hannes Linßen, Ralf Friedrichs, Dietmar Schott & Sascha Moll

Am gestrigen Montag (19.3.12) konnten wir beim ersten Auswärts-FC-STAMMTISCH in der „Ständigen Vertretung“ (StäV) mit Hannes Linßen (Sportdirektor 1.FC Köln 98-02) und Dietmar Schott (vormals WDR-Sportchef/Hörfunk) kompetente Talkgäste empfangen. Die Runde wurde von unserem Kult-Köbes aus dem Gaffel am Dom, FC-Fan Sascha Moll, komplettiert.

Da dieser Talk nicht in der Gänze vom KSTA aufgezeichnet wurde (einen KSTA-Kurzbericht über den Abend findet man

Hannes Linßen im KSTA-Kurzbericht: http://bcove.me/gxd8p5o0

HIER), hier also nun eine schriftliche Zusammenfassung des Abends: Nachdem sich die Runde weitestgehend einig war, das die Niederlage in Hannover unnötig war, u.a. aufgrund der vielen vergebenen Torchancen, kam die Diskussion um die Form des Torjägers außer Dienst in Fahrt. Linßen verwies auf die Verletzung Novakovics, dafür aber relativ fit aussieht. Jedoch habe Nova seine Sicherheit verloren, ihm fehle das Erfolgserlebnis und damit auch das Selbstbewusstsein. Gegen Dortmund würde Linßen jedoch lieber mit Podolski alleine vorne agieren, da man wohl eher aus der Kontersituation kommen werde. Schott fügte hinzu, das Novakovic scheinbar ein Kandidat für die Bank sei, verwies jedoch auf den Trainerentscheid, da dieser den Spieler tagtäglich begutachten könne. FC-Fan Moll würde Novakovic weiter das Vertrauen schenken.

Die Abwehrprobleme und das Aufbauspiel des FC war ebenso Thema im Talk, Sascha Moll fiel auf, das die Schwäche eines Geromel mit dem Überstreifen der Kapitänsbinde begann, die für ihn eine Bürde zu sein scheint. Auch Hannes Linßen betätigte auf Nachfrage, das der FC gerade gegen Hannover den Gegner mit dem fehlerhaften Spielaufbau erst stark gemacht zu haben. Ob das im Training ausreichend geübt wird, konnte er nicht beurteilen, aber er geht davon aus, dass dies geschieht. Es sei jedoch, so seine Erfahrung als Spieler und als Trainer, dass zwischen Training und Spiel ein großer Unterschied herrsche.

Bezüglich der Elfmeterszene in Hannover war Linßen der Meinung, dass es nicht zwingend Strafstoß war, sich Sereno aber auch nicht sehr geschickt anstellte und der Schiedsrichter sicher auch durch die Situationen unterbewusst beeinflusst war.

Zur Sperre von Lukas Podolski äußerte Linßen sein Unverständnis, Podolski sei durch die frühe, ungerechte Hinausstellung im Spiel gegen Berlin bereits genügend gestraft. Das Vorgehen des DFB war für ihn nicht nachvollziehbar. Sascha Moll verwies auf Präzedenzfälle, wo es anders ausging, eine Meinung, der sich Dietmar Schott anschloss. Ebenso verwies der ehemalige WDR-Sportchef auf ein Interview mit dem neuen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach (zur Sperre Podolskis), der Schotts Meinung nach, die DFB-Linie eher unwillig verteidigte, da er als Journalist wohl eigentlich anderer Meinung sei.

Die Stellung des Trainers, Stale Solbakken, nach der Trennung von Volker Finke, wurde hinterfragt. Linßen pries die Außendarstellung Solbakkens, er lobt den „Typen“, seinen Jubel mit den Fans fand er authentisch und echt. Er kritisierte jedoch, dass man beim FC, „bei eigenem Ballbesitz, nach wie vor keine Spielidee entdecken kann, es ist nicht erkennbar, was der FC nun wirklich vor hat“ so Linßen weiter. Dies sei bei Frank Schaefer, zumindest in den Heimspielen, anders gewesen. Weiterhin stört es Linßen, das Spieler wie Peszko und Jajalo in ihrer Leistung stagnieren, sich teilweise zurückentwickelt haben. Damit dürfe der Trainer selbst nicht zufrieden sein.

Auf die Situation des Sportdirektors angesprochen, machte sich Dietmar Schott für seinen Namensvetter Dietmar Beiersdorfer stark, dessen Leistung in Hamburg im Nachhinein sehr positiv bewertet wird (Schott gilt als Kenner der HSV-Szene) und das es ein Riesenfehler des damaligen HSV-Präsidenten Hoffmann gewesen sei, sich von Beiersdorfer zu trennen. Schott verwies, bezogen auf das Präsidentenamt beim FC, auf ein persönliches Gespräch mit Wolfgang Overath, welches er vor wenigen Tagen führte. Darin äußerte sich Overath zur Präsidentenfrage beim FC, das er sich Karl-Heinz Thielen gut vorstellen könne, dieser habe aber, so Schott wörtlich „einige Feinde in der Chefetage des 1.FC Köln“. Auf die Nachfrage, ob Overath diese „Feinde“ namentlich nannte, meinte Schott nur „ … nein, die kennt er ja selber, das waren ja auch seine Feinde, die ja auch dafür gesorgt haben, das der Wolfgang kein Präsident mehr ist“

Zurück bei der Sportdirektor-Diskussion, äußerte sich FC-Fan Moll zurückhaltend zur Personalie Bodo Illgner, dem die Erfahrung fehle und das er die aktuelle Bundesliga nicht mehr kenne. Linßen bestätigte, das Illgner sicher viel Fachwissen habe und eine starke Persönlichkeit sei, jedoch sei er in der Tat sehr lange aus dem Geschäft war. Das Risiko sei daher recht hoch. Beiersdorfer sieht er als Fachmann, der beim HSV ein durchaus vergleichbares Umfeld und Szenario vorgefunden hat und sich behauptet hat. Sein persönlicher Favorit sei jedoch Frank Schaefer, mit dessen Name nicht nur eine Person verbunden sei, sondern quasi ein Programm. Schaefer sein seit 20 Jahren einer der größten Experten im bundesdeutschen Nachwuchsbereich und sei in der Lage, gute Spieler aus der Jugend zu formen. Die Bayern spielen z.B. mit 6 Spielern aus dem eigenen Nachwuchs (Schweinsteiger, Lahm, Alaba, Kroos, Müller & Badstuber) auf allerhöchstem Niveau. Mit einer durchdachten Nachwuchsarbeit wäre für den FC auch mittel- langfristig mehr möglich, als bis dato erreicht wurde. Dafür stehe für ihn der Name Frank Schaefer.

Ob Schaefer die „Härte“ des Geschäfts fehle, wenn er in alleiniger Verantwortung als Sportdirektor werden würde, konnte Schott nicht abschließend beantworten. Schott hatte aber einige private Gespräche mit Schaefer geführt, in denen Schott klar wurde, dass bei Schaefer durch die Situation im Vorjahr „etwas hängen geblieben“ sei. Die Art und Weise, wie seine Trainertätigkeit endete, hat ihn doch getroffen. Schott bestätigte, dass Schaefer ein guter Mann sei und fachlich sicher der Arbeit als Sportdirektor gewachsen sei. Moll bestätigte seine Vorredner und meinte, dass ein Schaefer nun doch „aufatmen könne“, da Finke nicht mehr im Verein sei. Allerdings sieht Moll Frank Schaefer eher als zweiten Mann, der einem erfahrenen Sportdirektor zuarbeiten könne.

Die Person Horstmann wurde thematisiert, hier verwies Linßen, der bereits in seiner Amtszeit mit ihm zusammen arbeitet, auf die Verdienste, aber auch darauf, wie Horstmann es geschafft hat, sich über viele Jahre im Verein zu etablieren. Spaßeshalber verkündete er „ … er war bei fast allen Abstiegen dabei, … ich bin z.B. extrem schwer kritisiert worden, bin aber nie abgestiegen.“ Weiterhin meinte Linßen, das viele neben Horstmann „umgefallen seien“, die heute nicht mehr da sind, verwies aber auch darauf, das der aktuelle Geschäftsführer des FC ein absoluter Wirtschaftsfachmann sei, der sich sicher seine Position in der Wirtschaft aussuchen könne, sollte er eines Tages nicht mehr beim FC sein.

Die Talkrunde befasste sich dann mit der Personalie Werner Spinner, der scheinbar der neue FC-Präsident werden soll. Linßen zeigte sich überrascht, hatte den Namen noch nie zuvor gehört. Als erstes, so gab Linßen zu, habe auch er gedacht „Muss es einer von Bayer sein?“ Grundsätzlich sei ihm aber wichtig, dass der Präsident einen Bezug zum FC haben sollte, die Nähe zum Verein sei wichtig. Man solle grundsätzlich nicht Präsident werden, „weil das ein interessantes Amt ist“, allerdings könne er sich bezgl. Spinner keine Meinung erlauben, da er dessen Hintergründe nicht kenne.

Schott zeigte sich ob der Bayer-Vergangenheit auch etwas verwundert, allerdings sei er prinzipiell sowieso eher für Karl-Heinz Thielen, den er schon länger gerne als Präsidenten des FC sehen würde. Diesen Personalwunsch bestätigte auch FC-Fan Sascha Moll, der Werner Spinner aufgrund der Unkenntnis der Person jedoch auch nicht beurteilen kann. Linßen ergriff noch einmal ausführlich das Wort, das der neue Präsident, egal wer es wird, die FC-Kultur wieder schärfen soll. Das es nichts geben darf, was über dem Verein steht. Linßen nannte in dem Zusammenhang auch den Streit zwischen Trainer und Sportdirektor, so etwas dürfe es nicht geben.

Die sportliche Situation im Abstiegskampf wurde eingehend analysiert, Schott verwies auf das äußerst schwere Restprogramm des FC, dies mache ihm Sorgen. Linßen verwies auf die starken Freiburger, die trotz Winterabgänge wie Cissé und Bastians stärker geworden sind, auch der FC Augburg ist im Aufwind. Es wurde betont, das der FC gegen Spitzenmannschaften ran muss oder gegen Mannschaften, die einen positiven Trend aufweisen. Das mache die Aufgabe schwierig.

Das nächste Spiel gegen Dortmund wird mit leichter Skepsis gesehen, FC-Fan Sascha Moll befürchtet eine Niederlage, auch Linßen und Schott sehen die Chancen auf einen Sieg nicht allzu hoch. Dennoch wird darauf verwiesen, das der FC auch gegen die großen Bayer in Köln vor kurzem erst 3:2 verloren haben, man dürfe sich nicht aufgeben.

Mit diesen Erkenntnissen endete der erste Auswärts-Talk im StäV, alle Beteiligten und Zuschauer waren zufrieden und freuen sich auf die nächste Woche (26.3.) wenn der FC-STAMMTISCH wieder im Gaffel am Dom stattfindet. Dann wird die komplette Talkrunde auch wieder vom KSTA aufgezeichnet und ist auf ksta.de in voller Länge einsehbar.

Anmerkung zum Schluss: Der komplette Talk wurde mit einer normalen DigiCam dokumentiert. Die Qualität ist dementsprechend auf äußerst niedrigem Niveau. Wer sich von dem „sprechenden Foto“ aber nicht abschrecken lässt, eine 28-minütige Zusammenfassung des fast 75 Minuten andauernden Talks findet man        — H I E R!

Hier noch der EXPRESS-Artikel